Wie haehnlein die Warenversorgung in Zeiten von Corona sicherstellt

Sowohl die Politik als auch der Lebensmitteleinzelhandel betonen derzeit immer wieder, dass die Warenversorgung für alle Menschen in Deutschland gewährleistet ist und es nicht zu Lieferengpässen kommen wird. Das ist nur gegeben, wenn Lebensmittelhersteller wie wir voll lieferfähig sind und bedeutet für uns eine entsprechende Verantwortung, das Tagesgeschäft aufrecht zu erhalten. Aus diesem Anlass wollen wir euch einen Einblick geben, wie wir mit der momentanen Ausnahmesituation umgehen und welche Maßnahmen wir treffen um den Einzelhandel weiterhin zuverlässig mit Lebensmitteln in gewohnter Qualität und Menge beliefern zu können, die Versorgung unserer Tiere zu gewährleisten und natürlich um unsere Mitarbeiter zu schützen.

Wir sichern die Produktion und Qualität unserer Lebensmittel

„Wir bei haehnlein tragen derzeit doppelte Verantwortung: Zum einen müssen wir auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter und die Versorgung unserer Tiere achten, zum anderen müssen wir als wichtiger Bestandteil der Warenversorgung die einwandfreie Produktion und Belieferung des Einzelhandels sicherstellen“, erklärt Fritz Behrens, Geschäftsführer des Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof. Die Nachfrage nach unseren haehnlein-Produkten ist aktuell so hoch, wie sonst zur Weihnachts- oder Osterzeit. Das gilt vor allem für unsere haehnlein-Bio-Eier. Schließlich sind diese ein beliebtes Grundnahrungsmittel, das lange haltbar und vielseitig einsetzbar ist. „Aber auch die Convenience-Produkte unserer Ess-Klasse sowie unser Power Mampfer werden aufgrund des langen Mindesthaltbarkeitsdatums vermehrt nachgefragt“, betont Behrens. Während andere Unternehmen ihre Produktion herunterfahren oder gar einstellen, müssen wir alles am Laufen halten.

Wir treffen vielfältige Schutzmaßnahmen

Wir haben bereits diverse präventive Schutzmaßnahmen eingeleitet, um Risiko zu streuen und im Ernstfall entsprechend vorbereitet zu sein. So können unsere Büro-Mitarbeiter in den Arbeitsbereichen, in denen es möglich ist, größtenteils aus dem Homeoffice heraus arbeiten. In den meisten Bereichen gibt es in diesem Zusammenhang jeweils eine Kontaktperson, die im Büro anwesend ist und als kommunikative Schnittstelle fungiert – so zum Beispiel für die Warendisposition, die den Fluss der Lebensmittel organisiert und sicherstellt.

Für die Standorte mit Tierhaltung und im Ackerbau lässt sich das so nicht umsetzen. Um hier die Versorgung auch im möglichen Quarantänefall zu sichern, wurden die Mitarbeiter in zwei Teams pro Standort aufgeteilt.  Dort arbeiten sie jeweils wochenweise. Persönlicher Kontakt zwischen den zwei Teams wird dabei vermieden, um die Gefahr potenzieller Ansteckungen untereinander möglichst gering zu halten. So haben wir in jedem Fall genügend Manpower in Reserve, um die einwandfreie Versorgung unserer Hennen, Bruderhähne und Küken zu gewährleisten und den Warenfluss auch im Quarantänefall aufrecht zu erhalten.

Generell sind unsere Hygienestandards im Bereich der Tierversorgung sehr hoch. Unsere Mitarbeiter, die täglich mit unseren Tieren sowie den Lebensmitteln in Kontakt kommen, werden regelmäßig geschult und sind für die Thematik ausreichend sensibilisiert. Das Tragen von Schutzkleidung und die Desinfektion der Arbeitsgeräte gehören hier zur Tagesordnung – dennoch wurden die Vorsichtsmaßnahmen aktuell noch einmal verstärkt. Für Externe, die regelmäßig – und zum Teil auch unangekündigt – unsere Farmen besuchen und kontrollieren, gibt es nun ebenfalls strengere Auflagen. Zutritt zum Gelände haben in der momentanen Situation nur Personen, die einen geprüften Gesundheitsstatus vorweisen können. Denn auch hier gilt es, die Infektionsgefahr von außen möglichst gering zu halten und Kontakte zu vermeiden.

Wir handeln schnell und unabhängig

Auch in der derzeitigen Situation profitieren wir von unserem großen Plus, das in der geschlossenen Kreislaufwirtschaft des EZ Fürstenhof liegt. Unsere Küken schlüpfen in unserer eigenen Brüterei und wachsen anschließend in unseren Aufzuchten heran. Auch einen Großteil der Futterkomponenten bauen wir selbst an. Das bringt den Vorteil mit sich, dass wir uns bei der Futtermittelbeschaffung nicht zwingend auf das Risikomanagement anderer Betriebe verlassen müssen. Ohne viel Bürokratie und durch interne Absprachen können wir angemessen reagieren und entsprechende Schutzmaßnahmen schnell umsetzen. So sichern wir die gewohnt hohe Qualität unserer Lebensmittel auch in Sonderfällen wie der aktuell erhöhten Nachfragesituation.

Wir danken unserem gesamten haehnlein-Team

All unsere Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und die Versorgung unserer Tiere sowie die Produktion unserer Lebensmittel aufrecht zu erhalten, erfordert viel Zeit und Arbeitskraft. Ohne die Unterstützung und die hohe Bereitschaft unserer Mitarbeiter, deren Arbeitsbelastung in diesen Zeiten sehr viel höher ausfällt als sonst, wäre dies nicht möglich! Auch sie sind sich ihrer hohen Verantwortung bewusst. Und genau deshalb können wir auf ihr Engagement und ihr Verständnis zählen. Wir als Unternehmen sind sehr stolz diesen Zusammenhalt und sagen deshalb: Herzlichen Dank! Weiterhin wünschen wir natürlich allen Unterstützern und Kunden, dass ihr die nächsten Tage und Wochen gesund übersteht!

Zuletzt möchten wir an dieser Stelle allerdings auch noch einmal darauf hinweisen, dass regelmäßige Einkäufe in normalen Mengen die allgemeine Lebensmittelversorgung für alle in der Produktionskette beteiligten Akteure (Produzenten, Logistiker, Händler und Co.) erheblich vereinfachen.

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