Hoch Hartmut bläst eine eisige Kälte durchs Land, Deutschland bibbert und packt sich beim Gang an die frische Luft dick ein. Damit auch unsere Hühner die eisigen Temperaturen gut überstehen, präparieren wir den Stall nicht nur vor dem Winter gut, sondern ergreifen auch Akutmaßnahmen.

Hühner haben, anders als Hunde oder Katzen, kein „Winterfell“ – ihr Gefieder ist also das ganze Jahr über dasselbe. Der Großteil unserer Hühner bleibt deshalb im Stall oder geht maximal raus in den Wintergarten. Draußen ist es ihnen in der Regel zu kalt – und Schnee mögen sie auch nicht so gern. Ähnlich wie wir Menschen sind sie etwas schneeblind, können also bei Schnee nicht gut sehen. Drinnen können sie sich hingegen in eine Ladung Stroh oder Heu einkuscheln – davon kriegen sie im Winter von uns natürlich besonders viel.

Frischluftzufuhr reduzieren

Bei den derzeitigen Minusgraden müssen wir zusätzlich aufpassen, dass die Temperaturen im Stall nicht zu stark absinken. Das steuern wir über eine Lüftungsanlage, an der wir manuell einstellen können, wieviel Frischluft von draußen in den Stall gefördert wird. Je nach Außentemperatur und Tageszeit senken wir die Frischluftzufuhr auf bis zu 5 Prozent herab, um die eisigen Winde draußen zu halten, unseren Hühnern aber dennoch ausreichend frische Luft zuzuführen. Unsere Wasserleitungen sind mit Begleitheizungen ausgestattet, die sicherstellen, dass das Trinkwasser nicht einfriert.

Erhöhter Energiebedarf bei frostigen Temperaturen

Aber auch Mutter Natur hat unseren Tieren ein paar Wege mitgegeben, sich selbst warm zu halten. Sie plustern sich beispielsweise zwischendurch auf, um sich warm zu halten. Besonders gern kuscheln sie sich aber auch eng aneinander, um sich gegenseitig zu wärmen. Und nicht zuletzt sorgen die Tiere über eine erhöhte Nährstoffzufuhr dafür, dass ihre Körpertemperatur konstant bleibt.

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