Die Nase läuft, die Glieder schmerzen und der Körper sehnt sich nach Ruhe: Die Grippe-Welle ist in Deutschland angekommen. In den kalten Monaten heißt es: Bloß nicht anstecken. Aber was machen eigentlich Hühner, wenn es sie erwischt hat? 

Genau wie wir Menschen, können sich auch Hühner erkälten. Von kalter Luft und Viren bleiben leider auch sie nicht verschont. Sobald es draußen trüb und nass wird, geht es mit der Erkältung ganz schnell. Das Gute: Witterungsbedingter Schnupfen entsteht zwar schnell, ist aber meist harmlos. Dennoch: Hat es die Hühner erst einmal erwischt, reagieren sie mit laufender Nase, trüben Augen und einem schlappen Körper.

Ade Erkältung

Jetzt heißt es Bettruhe bzw. Stallruhe und schonen. Nach draußen in Wind und Regen sollten sie lieber nicht. Im Gegenteil: Der Stall wird mit extra viel Stroh ausgelegt, so haben es die Patienten kuschelig warm. Sie dürfen auf keinen Fall im Zug liegen. Omas Zaubermittel gegen Erkältung: ätherische Öle und frische Kräuter – in Bio-Qualität. Das hilft auch unseren Hühnern. Außerdem müssen sie viel trinken – eine Multivitaminmischung im Wasser stärkt die Abwehrkräfte und kann die Genesung beschleunigen. Natürlich haben unsere Hühner unbegrenzt Wasser zur Verfügung – nicht nur, wenn sie krank sind.

Im Büro, im Kindergarten oder eben im Hühnerstall: Das Anstecken untereinander geht schnell und lässt sich auch bei Tieren nicht vermeiden. Gemeinsam muss die Grippe durchgestanden werden. In der Regel haben es alle innerhalb von ein bis zwei Wochen überstanden. Dann kann es auch endlich wieder nach draußen gehen.

Körpertemperatur von Hühnern

Übrigens: Wer die Körpertemperatur vom Huhn überprüfen will, sollte wissen, dass diese regulär bei ca. 41 Grad liegt. Zeigt das Fieberthermometer einen solchen, für Menschen gefährlichen Wert an, ist das beim Huhn völlig normal.

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