Einblicke hinter unseren Marketing Vorhang – warum das neue Layout keine Abkehr, sondern eine Weiterentwicklung unserer Werte darstellt

haehnlein im Deutsche Bahn Bordbistro | Copyright: Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee
haehnlein im Deutsche Bahn Bordbistro | Copyright: Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee

Unsere haehnlein Eier erscheinen im neuen Gewand. Vielleicht kennt es der ein oder andere, nach Jahren des gleichen Haarschnitts oder der gleichen Haarfarbe, ist es manchmal Zeit für eine Veränderung.

So geht es uns mit unserem Markenlayout für „haehnlein“. Jahrelang, haben uns die grüne Henne und der grüne Hahn treue Dienste geleistet. Sie sollten symbolisieren „wie die Henne, so der Hahn“ – denn das war, als wir 2012 angefangen haben, den Bruderhahn aufziehen, die absolute Ausnahme.
Im Regelfall wurden die männlichen Küken massenweise kurz nach dem Schlupf getötet, weil es nicht wirtschaftlich war, sie als „Hähnchen“ aufziehen und sie natürlich keine Eier legten. Wer mehr zu den Hintergründen nachlesen möchte, kann dies unter „Kükenretter“ tun.

Wie wenige andere auch, fanden wir trotzdem einen Weg, das Küken Töten für unsere Betriebe zu umgehen und dank der großen Nachfrage der Endverbraucher:innen und dank des großen Aufschreis in und durch die Presse, ist es heute in Deutschland verboten.

Zwar gibt es einige Schlupflöcher, weshalb wir die Gesetzgebung nur als mangelhaft ansehen können, in den Köpfen der Kund:innen, ist das Kükentöten aber Geschichte und damit unser Jahre lang starkes Alleinstellungsmerkmal, zwar immer noch unsere DNA, aber kein Alleinstellungsmerkmal mehr.

Daher wollten wir zukünftig eine wesentliche Facette unserer Arbeitsweise aufzeigen, die wegen des großen Themas „Küken Töten“ weniger Aufmerksamkeit bekommen hat: unsere Kreislauflandwirtschaft.

Sperriger Begriff, oder? Das fanden wir auch – besonders wenn man überlegt, wer sich wirklich irgendwas auf den Produkten durchliest, bevor er sie kauft. Die Zeit beim Einkaufen ist knapp und es muss direkt erfasst werden können, worum es bei dem Produkt geht. Ob ich es gut finde oder nicht.

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte und so entstand die Idee, alles optisch darzustellen. Da es so viel war, was wir unterbringen wollten, wurde schnell klar, es braucht ein Wimmelbild.

Erste Entwürfe zeigten dann aber schnell, warum niemand sonst ein Wimmelbild auf die Verpackung bringt: es sah wirklich nicht ansprechend aus. Etwas gefrustet machten wir uns auf die Suche, nach einem alternativen Weg und stolperten über den Cartoonisten Uli Schnitkemper, dessen Stil uns direkt sympathisch war. Das Brainstorming begann und die ersten Entwürfe flatterten ins Haus. Relativ schnell entstand das heutige Motiv von Henni, die stolz das Ei hochhält, das Herz am rechten Fleck hat, mit dem Trecker und der Futtermühle, die für die eigene Futterproduktion und den Ackerbau stehen. Die wesentlichen Elemente unserer Kreislauflandwirtschaft gepaart mit einigem Witz und Charme, der erst beim zweiten Hinsehen auffallen oder zünden, begeisterten uns so stark, dass wir keine Schrittweise Entwicklung vom alten zum neuen Layout gehen wollten, sondern wir direkt mit dem neuen, frischen „Kleid“ auftreten wollten.

Verunsichert, ob jeder unsere Begeisterung so teilen würde, waren wir dennoch. Ein paar Tests und Befragungen in Edeka Märkten halfen uns die Zweifel abzubauen. Wir ließen also kurzfristig einen größeren Schwung Schachteln von Hand mit dem neuen Layout anfertigen – herzlichen Dank an das Team von den Peene Werkstätten in Demmin, die einen ganz tollen Job gemacht und uns hier maßgeblich unterstützt haben – und stellten sie in die Regale von ein paar Märkten. Außerdem durften wir in ein paar Märkten kleine Kundenumfragen durchführen. Die Ergebnisse waren eindeutig: Die Verpackung belustigte, erfreute und kam gut an – sogar bei Kund:innen, die zuvor keine Bio-Eier gekauft hatten. Nicht nur „Sex sells“ oder Qualität, sondern also auch „Sympathie sells“
Und so trafen wir die Entscheidung, die neue Verpackung in Auftrag zu geben und bei unseren Handelspartnern Stück für Stück umzustellen.

Um so viel können wir schon spoilern: Dabei wird es nicht bleiben, denn zusammen mit Uli gibt es schon viele Ideen, das ganze weiterzuentwickeln!

Wie ist eure Meinung zu diesem optisch krassen Wandel? Schreibt uns gerne eine Mail fragen@bio-haehnlein.de oder eine Nachricht bei Instagram @bio_haehnlein

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